Grüne Investments – Zwei neue Zeitgeists für Investoren und Umwelt

Selbst wenn man sich in diesen Tagen mit grünen und sogenannten nachhaltigen Investments beschäftigt, kommt man  an der Personalie Donald Trump nicht vorbei. Es ist kein Zufall, dass nach seiner Wahl zum US-Präsidenten gerade die Aktien von Firmen, die ihr Geld mit fossilen Energieträgern verdienen, zu den Gewinnern an der Wall Street gehörten. Immerhin hat Trump als eines seiner ersten Amtsgeschäfte zwei bislang blockierte Öl-Pipeline-Projekte wieder aufgenommen, die sein Vorgänger Obama aus ökologischen Gründen gestoppt hatte. Nächste Projekte seiner Agenda könnten das von Obama verhängte Verbot der Erschließung großer Teile der Arktis und die Rettung der amerikanischen Kohleindustrie sein.

Dunkle Wolken am Horizont – Werthstein Index fällt weiter

Das Deflationsgespenst scheint vorerst vertrieben, die Inflationsraten ziehen weltweit wieder an. Damit könnte aber auch die Zeit des billigen Geldes, welches in den vergangenen Jahren reichlich in die Aktienmärkte geflossen ist, langsam zu Ende gehen. Gleichzeitig verunsichert der neue US-Präsident Donald Trump mit seiner Art zu regieren den Rest der Welt. Protektionismus statt Globalisierung, Handelskrieg statt Freihandel, die Risiken sind nicht zu übersehen. In Kombination mit der inzwischen hohen Bewertung der Aktienmärkte sieht das Werthstein Institut dunkle Wolken am Horizont. Die Experten werden noch vorsichtiger, der Index fällt im Februar weiter.

 

Der Werthstein Index ist eine anschauliche Darstellung der aktuellen Marktmeinung des Werthstein Instituts. Er drückt die Erwartung über die Entwicklung der globalen Aktienmärkte für die kommenden drei Monate aus. Dazu wird aus den Wertungen der jeweils abstimmenden Mitglieder des Werthstein Instituts auf einer Skala von 1 (extrem negativ) bis 10 (extrem positiv) der Durchschnitt gebildet.

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