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Werthstein Woche – Dem Diesel geht langsam die Luft aus

Die Unicef berichtet Alarmierendes: Laut einer Studie der Kinderhilfsorganisation der UNO ist bei Stadtfahrten die Luftverschmutzung im Inneren vielen Autos größer als draußen – besonders hinten, dort, wo Kinder sitzen. Das dürfte den Kampf vieler Städte gegen Diesel und Benziner noch befeuern.

Meine Heimatstadt London etwa erhebt seit Oktober für ältere Fahrzeuge zusätzlich zur City-Maut von 11,50 Pfund noch einen Zuschlag von zehn Pfund, der auf 50 Pfund steigen soll. Der Bürgermeister will zudem die Autohersteller zur Kasse bitten, speziell die deutschen, die all ihre Aktivitäten zur Abgassenkung auf das Heimatland konzentrieren würden, wie er argumentiert.

Der Norwegische Staatsfonds, der etwa 1,6 Prozent des weltweiten Aktienbestandes hält, reagiert nun auf derlei schlechte Nachrichten: Er will alle Wertpapiere verkaufen, die mit fossilen Energien zusammenhängen. Gleichzeitig gab es vergangene Woche eine Fülle von Neuigkeiten aus der Elektromobilität: Toyota poliert seine Pläne in diesem Bereich auf. VW will nicht nur eine eigene Batteriefabrik in Deutschland bauen, sondern auch zehn Milliarden Euro in China in E-Fahrzeuge investieren.

Tesla schließlich hat einen E-Truck mit bis zu 800 Kilometer Reichweite und Beschleunigungswerten eines Sportwagens präsentiert. Und einen solchen gleich noch draufgesetzt: Ab 2020 soll es den schnellsten serienmäßigen Roadster der Welt geben, der in weniger als zwei Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Alles gute Gründe, über das Zeitgeist-Investments „Renaissance der Batterien“ von Werthstein nachzudenken.

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