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Werthstein Woche – Euro runter, Stimmung rauf

Am 16. Februar hat der Euro sein Hoch gegenüber dem Dollar bei gut 1,25 erreicht. Das war der höchste Stand seit 2014. Seither geht es wieder bergab. Endlich. Immer lauter waren schließlich die Sorgen der deutschen und europäischen Wirtschaft angesichts einer stärker und stärker werdenden Gemeinschaftswährung geworden, speziell die der Unternehmen, die stark vom Export leben.

Der Grund für den sinkenden Eurokurs liegt augenscheinlich in den steigenden Anleiherenditen in den USA. Mehr als zwei Prozent beträgt inzwischen der Renditeunterschied zwischen zehnjährigen US-Bonds und deutschen Staatsanleihen. Historisch gesehen war eine solche Lücke stets eine kritische Größe. Sie scheint jetzt jedenfalls groß genug zu sein, um all die positiven Effekte, die zuletzt für einen starken Euro sprachen, auszugleichen.

Natürlich ist es noch zu früh, um endgültig aufzuatmen. Die Gemeinschaftswährung dürfte nun kaum geradlinig abwerten. Aber zumindest scheint der heftige, zwölf Monate währende Aufwärtsdrang zu einem Ende gekommen zu sein. Das ist zweifellos eine gute Nachricht für die hiesige Exportindustrie – und für ihre Aktionäre.

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