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Werthstein Woche – Goldlöckchen und die Notenbank

„Goldilocks“ – so nennen Profis Zeiten, in denen die Wirtschaft ebenso moderat wie nachhaltig wächst und die Inflation im Rahmen bleibt. Wenn es also weder zu heiß noch zu kalt und somit alles gut ist für die Börse. Der aktuelle US-Arbeitsmarktbericht deutet ein solches Goldlöckchen-Szenario an, das perfekt für Aktien scheint: Es ist nicht zu heiß (die Lohnsteigerungen insgesamt haben sich abgeschwächt) und nicht zu kalt (die Zahl der Jobs nimmt zu).

Zu dem vor allem im englischsprachigen Raum bekannten Märchen von Goldilocks gehören allerdings auch drei Bären. Die lauern in den Feinheiten des Berichts. Teilweise sind die Löhne eben doch spürbar gestiegen oder springen gerade an, vor allem in der Produktion. Und die Arbeitslosenquote ist zwar nicht weiter gesunken, liegt aber weiterhin in dem Bereich, der der Notenbank Fed Lohninflation signalisiert.

Dennoch sind das gute Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt. Vorerst jedenfalls. Denn es steckt eben auch Zündstoff in den Zahlen, der die Fed dazu bringen könnte, ihren Fahrplan für Zinserhöhungen zu beschleunigen. Es dürfte unruhig bleiben an der Börse.

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