ALLE NACHRICHTEN

Werthstein Woche – Viel Lärm um kaum etwas

„Es wird sich nicht viel ändern“, so kommentierte ein Mitglied der US-Notenbank die von Donald Trumps verhängten Strafzölle gegen Stahl und Aluminium aus Europa, Kanada und Mexiko. Womöglich hat der Mann Recht. Die Börse reagierte zwar mit fallenden Kursen, von einem Crash konnte aber nun wirklich keine Rede sein. Zu den Akten legen können wir die Angelegenheit damit jedoch nicht. Es bleiben große Risiken für die Märkte.

Bemerkenswert sind die radikal unterschiedlichen Reaktionen auf die Zölle. China auf der einen Seite übt sich in Besänftigung. Peking senkte die eigenen Abgaben, zunächst auf Autos und dann auf eine Vielzahl von Gütern. Der Rest auf der anderen Seite droht bekanntlich mit der Erhöhung von Einfuhrzöllen auf Waren aus den USA.

So weit gefasst die Vergeltungsmaßnahmen auf Trumps Zollaktion auch sind, insgesamt betrachtet sind sie gering. Daher kann die Fed auch davon sprechen, dass sich nichts ändern wird – viel Lärm um kaum etwas. Eine große Gefahr jedoch bleibt. Nämlich die, dass beide Seiten einander missverstehen und die Feindseligkeiten zunehmen. Dann können die Dinge wirklich hässlich werden, nicht zuletzt für Börsianer.

Haben Sie Fragen? Wir sind für Sie da
Online-Buchung: unverbindliches Beratungsgespräch

Neues von Werthstein

MEHR

Bleiben Sie informiert

 

Abonnieren Sie den kostenlosen Werthstein Brief